Team von 180Grad Kiel – ambulante Familien-, Kinder- und Jugendhilfe

Unser Team

Wir sind ein Team aus 19 Fachkräften. Wir sind vielseitig – und genau das ist unsere Stärke. So finden wir für jede Familie, jeden Jugendlichen und jedes Kind ein passendes Angebot. Dafür bringen wir Weiterbildungen und besondere Expertisen mit: systemische Beratung, Traumapädagogik, Sprachförderung (Deutsch als Zweitsprache), Beratung bei sexualisierter Gewalt, pädagogische Diagnostik, Anti-Aggressions-Training.

Wir begleiten Familien in mehreren Sprachen. So können wir Gespräche verständlich, sicher und auf Augenhöhe führen. Neben Deutsch beraten wir auch auf Englisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Kurmanci und Arabisch.

Uns ist wichtig: Wir lernen Menschen und ihr Umfeld gut kennen. Gemeinsam mit Familien, Jugendlichen und Kindern bauen wir starke Netzwerke auf. Diese helfen im Alltag – und tragen auch nach der Hilfe weiter.

Anita Schaeper

„Wenn jemand in seinem Leben etwas verändern möchte, ist es wichtig, zunächst auf das zu schauen, was genauso bleiben soll, wie es ist“
(Steve de Shazer).

Yvonne Pietz

„Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“
(Voltaire)

Phillip Haß

„Wenn es funktioniert, mache mehr davon. Wenn das, was du tust, nicht funktioniert, dann mach etwas anderes.“
(Steve de Shazer)

Judith Kaiser

„Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: die Vernunft und die Angst.“
(Walter Moers)

Stellenangebote

Kontakt

E-Mail

Für Anliegen aller Art sind wir auch jederzeit digital erreichbar.

Schreiben Sie uns eine Email!

Telefon

Wir sind für Sie telefonisch da – egal, ob eine Anfrage, ein Anliegen oder ein Klöönschnack.

Rufen Sie uns gerne an!

Die kleine Perle in der Muschel

Ein Sonnenstrahl erreichte eine schöne Muschel, die weit geöffnet am Meeresgrund lag. Der
Sonnenstrahl ließ die türkis schimmernde Perle in ihr glitzern.
Die kleine Perle saß glücklich in der Muschel. Sie schaute auf den Meeresgrund, wo noch viele
andere Muscheln lagen, einige mit wunderschönen Perlen, jede dieser Perlen anders als die
nächste.
Die kleine Perle fragte die Muschel: „Du Muschel, warum sind eigentlich nicht in allen
Muscheln Perlen?“
Die Muschel antwortete: „Es dauert seine Zeit, bis aus einem kleinen Sandkorn eine so schöne
Perle wird, wie du es bist.“
Die kleine Perle grübelte und fragte dann: „Hmm…. ich war auch mal ein Sandkorn, ich kann
mich aber nur wenig daran erinnern. Ich weiß, dass es manchmal ganz schön anstrengend war,
ein Sandkorn zu sein. Immer wirbelte ich irgendwie planlos herum. Aber kannst du mir die
Geschichte noch mal erzählen, wie ich das geworden bin, was ich jetzt bin?“
Die Muschel lächelte und begann zu erzählen. „Stimmt, du warst ein kleines Sandkorn, als du
eines Tages mit dem Wasser in mich hinein gespült wurdest. Du warst ganz schön
durchgeschüttelt und durcheinander. Und du warst sehr glücklich, endlich ein bisschen zur
Ruhe zu kommen. Am Anfang hast du mich noch ganz schön doll gepikst und du hattest eine
echt raue Schale.“
„Oh, das tut mir leid“, unterbrach die kleine Perle die Muschel. „Was hast du gemacht, dass ich
dir nicht mehr wehgetan habe?“
Die Muschel schmunzelte. „Nicht ich habe etwas gemacht, sondern wir beide. Du wurdest
ruhiger, du hast dich sicherer gefühlt. Und wir konnten dir einen ersten Schutzmantel
umlegen.“
Die Perle unterbrach wieder lachend. „Ich erinnere mich, das war lustig. Ich habe angefangen,
in dir herumzurollen und bin nicht mehr überall gegengestoßen.“
„Oh ja, das hat furchtbar gekitzelt“, lachte nun auch die Muschel, „aber es hat gut funktioniert.
Wir haben einfach weiter gemacht und mit jedem Schutzmantel, den du bekommen hast,
wurdest du fröhlicher und bist zu einer wunderschönen kleinen Perle gewachsen.“
Beide schauten nun auf die glitzernden Muscheln und Perlen und träumten ein wenig vor sich
hin. Irgendwann sagte die kleine Perle: „Danke Muschel. Was für eine schöne Geschichte wir
doch haben. Ich glaube, die anderen Perlen haben auch alle tolle Geschichten zu erzählen.“

von Yvonne Pietz, Kiel der 20.02.2025