Arbeiten bei 180Grad Kiel

Sozial, fair, modern und offen für Alle.

Wir bei 180Grad Kiel glauben daran, dass gute soziale Arbeit nur in einem wertschätzenden und unterstützenden Umfeld entsteht. Deshalb setzen wir auf ein faires, offenes und modernes Miteinander, für unser Team genauso wie für die Menschen, mit denen wir arbeiten.

Dein Platz bei 180Grad

Wir stehen für eine soziale Arbeit, die sich weiterentwickelt. Mit Rückenwind, klarer Haltung und Teamgeist. Bei 180Grad Kiel halten wir den Kurs für eine soziale Arbeit, die etwas bewegt.

EBS

Ein Team mit Haltung

Wir schaffen Raum für eigene Ideen, arbeiten auf Augenhöhe und begegnen uns mit Respekt. Kurze Wege und direkte Kommunikation sorgen dafür, dass wir schnell ins Handeln kommen.

Flexible und zeitgemäße Arbeitsbedingungen

Sozial zu sein, bedeutet für uns auch, gerechte und flexible Arbeitsmodelle zu bieten. Ob eigenverantwortliches Arbeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder ein starkes Teamgefühl: Bei uns soll sich jede:r wohlfühlen.

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Die kleine Perle in der Muschel

Ein Sonnenstrahl erreichte eine schöne Muschel, die weit geöffnet am Meeresgrund lag. Der
Sonnenstrahl ließ die türkis schimmernde Perle in ihr glitzern.
Die kleine Perle saß glücklich in der Muschel. Sie schaute auf den Meeresgrund, wo noch viele
andere Muscheln lagen, einige mit wunderschönen Perlen, jede dieser Perlen anders als die
nächste.
Die kleine Perle fragte die Muschel: „Du Muschel, warum sind eigentlich nicht in allen
Muscheln Perlen?“
Die Muschel antwortete: „Es dauert seine Zeit, bis aus einem kleinen Sandkorn eine so schöne
Perle wird, wie du es bist.“
Die kleine Perle grübelte und fragte dann: „Hmm…. ich war auch mal ein Sandkorn, ich kann
mich aber nur wenig daran erinnern. Ich weiß, dass es manchmal ganz schön anstrengend war,
ein Sandkorn zu sein. Immer wirbelte ich irgendwie planlos herum. Aber kannst du mir die
Geschichte noch mal erzählen, wie ich das geworden bin, was ich jetzt bin?“
Die Muschel lächelte und begann zu erzählen. „Stimmt, du warst ein kleines Sandkorn, als du
eines Tages mit dem Wasser in mich hinein gespült wurdest. Du warst ganz schön
durchgeschüttelt und durcheinander. Und du warst sehr glücklich, endlich ein bisschen zur
Ruhe zu kommen. Am Anfang hast du mich noch ganz schön doll gepikst und du hattest eine
echt raue Schale.“
„Oh, das tut mir leid“, unterbrach die kleine Perle die Muschel. „Was hast du gemacht, dass ich
dir nicht mehr wehgetan habe?“
Die Muschel schmunzelte. „Nicht ich habe etwas gemacht, sondern wir beide. Du wurdest
ruhiger, du hast dich sicherer gefühlt. Und wir konnten dir einen ersten Schutzmantel
umlegen.“
Die Perle unterbrach wieder lachend. „Ich erinnere mich, das war lustig. Ich habe angefangen,
in dir herumzurollen und bin nicht mehr überall gegengestoßen.“
„Oh ja, das hat furchtbar gekitzelt“, lachte nun auch die Muschel, „aber es hat gut funktioniert.
Wir haben einfach weiter gemacht und mit jedem Schutzmantel, den du bekommen hast,
wurdest du fröhlicher und bist zu einer wunderschönen kleinen Perle gewachsen.“
Beide schauten nun auf die glitzernden Muscheln und Perlen und träumten ein wenig vor sich
hin. Irgendwann sagte die kleine Perle: „Danke Muschel. Was für eine schöne Geschichte wir
doch haben. Ich glaube, die anderen Perlen haben auch alle tolle Geschichten zu erzählen.“

von Yvonne Pietz, Kiel der 20.02.2025